Diese Seite ist unseren Mitgliedern vorbehalten. Ein Gartenjahr bietet viel Sehenswertes. Deshalb wird hier Gelegenheit gegeben, solche Aufnahmen einzustellen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ines Dancsó unter der Telefonnr. 08585/969896. Unter ofcuddlybears@aol.com können Sie ihr auch Bilder und ein paar Zeilen zukommen lassen.


In meinem Garten tut sich ganz schön was
Garten Lisa-Maria Kern, Kurzsäge
-Mitglied der Kinder- u. Jugendgruppe „Maulwürfe“
Oktober 2009
“Klein – aber fein“, so könnte man den Garten von Maulwurf Lisa-Maria bezeichnen. „In meinem Garten, da tut sich schon ganz schön was“, so Lisa-Maria. Auf ca. 1,5 m² gedeihen dort Thymian, Lavendel, Zwiebel, Kapuzinerkresse, Zierkürbis und Ringelblume. Auch eine kleine Bank zum Genießen hat sie aufgestellt. Etwas unglücklich ist der Anbau von Kopfsalat verlaufen. Die von ihr am Tag neu gesetzten Pflanzen wurden von den Schnecken nachts einfach „verputzt“. Für die nächste Saison plant sie eine Verlegung auf einen sonnigeren Standort – vielleicht auch etwas größer.

Goldige Safrangrüße Garten Bernhard und Elisabeth Ilg, Grainet Oktober 2008
Vor sechs Jahren haben wir Safran-Krokusse (Crocus sativus) gesetzt. Er gehört der Familie der Schwertliliengewächse an und blüht im Herbst. Vor zwei Jahren kam die erste Blüte. Dank sonniger Herbsttage freuen wir uns nun über eine üppige Blüte- und natürlich auch Ernte, wie auf dem Bild zu sehen ist. Inmitten der zartvioletten Blütenblätter leuchten die orangefarbenen Fäden jetzt im Herbst wie Gold. Goldig ist aber nicht nur die Farbe, sondern auch der Preis dieses Gartenschatzes – pro Gramm kostet er rund 6 €. Denn Safran ist das kostbarste aller Gewürze – dank des enthaltenen Farbstoffes Crocetin färben sich Gebäck und Speisen intensiv gelb. Sein Geschmack ist mit nichts zu vergleichen. Besonders die Römer liebten dieses edle Gewürz. Geerntet werden die Fäden übrigens per Hand – was mitunter auch den Preis erklärt.
Wenn es bunt wird im Möhrenbeet Garten Bernhard u. Elisabeth Ilg, Grainet 20. August 2008 Drei Raupen des „Schwalbenschwanzes“ machten sich genüsslich über den Fenchel her. Der Schwalbenschwanz ist für uns der schönste einheimische Tagfalter – die Farbkomposition und Gestaltung sind ein Wunderwerk der Natur. Die stark aromatischen Doldenblütler wie Fenchel, Dill auf der Kräutertreppe und die Möhre im Gemüsegarten sind Anziehungsmagnet für den Falter. Bei Gefahr verströmt eine ausgestülpte orange gefärbte Nackengabel der Raupe stark riechende Öle. So werden Ameisen, Schlupfwespen und andere Räuber oder Parasiten vertrieben. Im nächsten Jahr können wir dann hoffentlich die Schmetterlinge bewundern.
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